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BMVI fördert Entwicklung von Drucktanks für Brennstoffzellenfahrzeuge

  • Projekt DELFIN entwickelt kosten- und gewichtsreduzierten Drucktank für die Speicherung von Wasserstoff
  • Parlamentarischer Staatssekretär Steffen Bilger überreicht Förderbescheid über 7,5 Mio. Euro aus dem Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

Der Einsatz von Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie als alternatives Antriebskonzept im Verkehr ist im Vergleich zu anderen Technologien wie Batterie oder klassischer Verbrennungsmotoren wegen der noch deutlich höheren Kosten derzeit nicht wettbewerbsfähig. Die hohen Kosten der Drucktanks für die Wasserstoffspeicherung stellen dabei eine wesentliche Barriere für den Markthochlauf dar. Das Projekt Delfin will Abhilfe schaffen und beschäftigt sich mit der Entwicklung eines kosten- und gewichtsreduzierten Drucktanks. Das Projekt wird im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) gefördert. Die Programm-Koordination des NIP liegt bei der NOW GmbH.

Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), hat den Projektpartnern heute in Berlin einen Förderbescheid in Höhe von rund 7,5 Mio. Euro überreicht. Er sagte: „Dieses Projekt ist ein Meilenstein auf dem Weg zu Brennstoffzellenfahrzeugen, die dem Kunden gewohnt hohe Reichweiten zu einem marktfähigen Preis bieten. Wir müssen konsequent weiter daran arbeiten, die technologischen und produktionstechnischen Voraussetzungen für die kommerzielle Einführung von Brennstoffzellenfahrzeugen in Deutschland und Europa zu schaffen, damit die Umstellung auf alternative Kraftstoffe im großen Maßstab gelingt.“

Die Partner des Projekts - Ford, BMW und NuCellSys, sowie die Zulieferer NPROXX, Elkamet Kunststofftechnik, Teijin Carbon Europe, der Ingenieurdienstleister ISATEC und von öffentlicher Seite die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) und das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen haben sich zusammengetan, um neuartige Design- und Fertigungskonzepte, sowie neuartige Materialien zu entwickeln und zu erproben. Die Zusammenstellung des Konsortiums bildet dabei die gesamte Wertschöpfungskette des Druckbehälters ab: von der Herstellung der Einzelkomponenten, deren Vereinigung bis hin zur Einsatzfähigkeit im brennstoffzellenbetriebenen Fahrzeug. Dies wird bestärkt durch die beteiligten Forschungseinrichtungen, die die einzelnen Stationen der Wertschöpfungskette mit Materialverständnis, Prozesswissen und Prüferfahrung unterstützen. Die Beteiligung der OEMs BMW und Ford, sowie der NuCellSys als 100% Tochterunternehmen von Daimler, fördert zudem die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Die Zulieferer NPROXX, Elkamet Kunststofftechnik und Teijin Carbon Europe erhöhen aufgrund ihrer Stärkung der Zuliefererindustrie in Deutschland die Wettbewerbsfähigkeit auf nationaler Ebene.

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